Der genießerische Mehrwert

Wie Schmecken und Erkenntnis, Status und Anerkennung zusammengehen

Der Genießer ist keine Erfindung der Werbebranche. Er war immer schon da. Allgemein gesprochen ist ein Genießer jemand, der aus dem Essen und Trinken seinen zusätzlichen Nutzen zieht. Das schöne Wort Nutznieß erinnert uns noch daran. Zuallererst einen sensorischen Nutzen, weil es um das Besser-Schmecken geht. Aber auch einen erkennenden, weil es um das Vergleichen und Verstehen, das Vorstellen und Erinnern des Geschmackserlebnisses geht. Schmecken macht halt schlau. Doch damit hat der genießerische Mehrwert noch nicht sein Ende.

Zu Geschmack und Erkenntnis gesellt sich noch ein Psychoplus, das die Beziehungsebene zwischen Speise und Speisenden, zwischen Wein und Weintrinker verlässt. Diesem Mehrwert geht es um die Beziehung des Genießers zu seinem persönlichen und gesellschaftlichen Umfeld. Genuss ermöglicht nämlich wohltuende Differenzierung und ist damit zumindest strukturell gut für jedes Ego. Genießen wird somit Teil des Selbstverständnisses, des Bildes, das sich eine Person in Bezug auf die anderen macht – aber auch von sich selbst.

Genuss ist ein Mittel zum Zweck

In der Folge ergibt sich eine erste Unterscheidung der Genießer. Zum eine jene, denen Geschmack und Erkenntnis wichtiger sind als Status und Anerkennung. Beim zweiten Typus überwiegen die sozialen und psychologischen Motive. Das Genießen kann also ganz unterschiedliche Absichten verfolgen – wie bewusst auch immer. Selbst Genuss ist ein Mittel zum Zweck! Aber eben ein Genussmittel!

Nur naheliegend mit den unterschiedlichen Motiven der Genießer ebenso verschiedene Bedürfnisse, Erwartungen und Ansprüche zu verbinden. Woraus sich für das Marketing unmittelbar die Frage nach Content und Medien, Kanälen und Kontaktpunkten ergibt. Wie werden Marketing und Kommunikation den verschieden Genießertypen strategisch und operativ gerecht?

 

Connaisseur Consumer®

2,8 Millionen Genießer in Deutschland erwarten bei Essen und Trinken stets die allerbeste Qualität.

Diese kritische Zielgruppe will überzeugt werden. Durch Kommunikation mit Anspruch und Geschmack.

Genießer mit Verstand verstehen

Als erstes indem wir sie besser verstehen: Es gilt, ihre Einstellungen und Werte, ihre Motive und Bedürfnisse zu dechiffrieren. Das daraus erwachsene Wissen ist Grundlage unserer Typologie der Connaisseur Consumer®. Dabei geht es nicht um Gourmet oder Gourmand, Kenner oder „Nerd“, sondern um anspruchsvolle Genießer.

Sechs verschiedene Phänotypen des Connaisseur Consumer® haben wir identifiziert und detailliert beschrieben. Dafür haben wir auch ihr Konsum- und Medienverhalten untersucht, um herauszufinden wie und wo man die Connaisseur Consumer® am besten erreicht. Für die Anwendung der spezifischen Zielgruppen-Insights haben wir den Connaisseur Pathfinder® entwickelt. Er setzt unsern fokussierten Blick auf den genießerischen Mehrwert in die Kommunikations-Praxis um.

Egal ob Sie die Einführung einer neuen Marke planen, attraktive Marktsegmente mit einem existierenden Produkt erschließen wollen oder mit uns gemeinsam ein ganz neues Connaisseur-Produkt entwickeln möchten: Die von uns entwickelte Arbeitsweise kann diese Vorhaben mit einem hohen Maße von Markt-, Marken- und Zielgruppen-Intelligenz ausstatten.

Möchten Sie mehr über die Connaisseur Consumer® und den Connaisseur Pathfinder® erfahren und überprüfen, welchen Nutzen Sie daraus für Ihre Kommunikations-Praxis ziehen können? Dann setzen sich für ein Kennenlernen mit uns in Verbindung. Gerne präsentieren wir Ihnen unsere Erkenntnisse persönlich.

 

 

Michael Stolzke für den Connaisseur Consumer Blog

Connaisseur Consumer Blog

Der Connaisseur Consumer Blog trägt Insights aus der Praxis, aktuelle Studien, Experteninterviews und Hintergründe rund um die Connaisseur Consumer® zusammen.

Wie berichten über neue An- und Einsichten zu Konsumenten, Markt und Marketing von Genuss-Produkten. Mit wachem Blick und kritischen Auges liefert Ihnen der Blog neue Impulse, damit Sie Genießer mit Verstand besser verstehen.